Zehn Jahre später, 1965, weist die Statistik bereits 37.900 Wochenheimplätze für Kinder unter drei Jahren aus. Der Frauenanteil unter den Studierenden lag bei rund 50 Prozent. Zur optimalen Darstellung unserer Webseite benötigen Sie Javascript. prinzipiell wie heutzutage: ist die kleinste Zelle der Gesellschaft. ISBN 3-937461-94-9. Hierfür erhielte… Die durchschnittliche Klassengröße betrug zwanzig Schüler. Doch wie sah die Situation im Arbeiter- und Bauernstaat aus? in der DDR für das System zu gewinnen, denn ein Hauptziel der Bildung war die Erziehung der Jugendlichen zum neuen sozialistischen Menschen: „Erziehung wird verstanden als planvolle, ziel- gerichtete Führung durch den Lehrer, dessen fachliche und ideologisch-politische Schulung deshalb Über den Weg zum Abitur in der DDR. Ab Mitte der 1980er Jahre war die Hochschulbildung sehr preiswert, und viele der Lehrbücher wurden kostenlos zur Verfügung gestellt. Der polytechnische Lehrplan räumte Wissenschaft und Technik nach und nach eine herausragende Rolle ein, was den Bedarf des Regimes an technisch ausgebildeten Personen widerspiegelt. Die Primarstufe führte die Kinder auch in die Grundlagen einer guten Staatsbürgerschaft ein und vermittelte ihnen, in Übereinstimmung mit dem Bildungsgesetz von 1965, “erste Kenntnisse und ein Verständnis der Natur, der Arbeit und der sozialistischen Gesellschaft”. Natur- und Sozialwissenschaften wurden ebenfalls Teil des Lehrplans und machten zusammen mit Mathematik etwa 26 Prozent der Unterrichtszeit aus. Solidarität statt Individualität. Mit der Gründung der DDR (7. August 2019 by Matthias Klein. Die DDR darf nichts Positives an sich haben. Abitur in der DDR: Gleiche Bildung für alle? Das war ganz … Das Bildungssystem der DDR. Die Schulpflicht begann im Alter von sechs Jahren, als jedes Kind in die zehnstufige, koedukative polytechnische allgemeinbildende Schule eintrat. Die Schulen konzentrierten sich auf Gesundheit Erziehung in der DDR und körperliche Fitness, die Entwicklung sozialistischer Werte und die Vermittlung rudimentärer Fähigkeiten. Der Besuch des Kindergartens war nicht obligatorisch, aber die Mehrheit der Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren besuchte ihn. Es gab 239 technische Einrichtungen mit einer Gesamtzahl von 162.221 Studierenden. Die Erziehungskonzeption der DDR-Jugendhilfe, in: Repression durch Jugendhilfe. Etwa 14 Prozent des Lehrplans war in dieser Phase dem polytechnischen Erziehung in der DDR Unterricht gewidmet. 1 FGB). Lohnt sich überhaupt noch die Auseinandersetzung mit der Geschichte einer Disziplin, der nachgesagt wird, daß sie eingespannt in die Parteiherrschaft der SED nur mit dazu beigetragen habe, aus der DDR einen geschlossenen Erziehungs- und Weltanschauungsstaat zu machen? Die Sonderfakultäten wurden in den späten 1960er Jahren geschlossen. Im Gegenteil Ziel dieser Fürsorge war allerdings, dass sich … Dieses Programm führte zum Abitur, dem Abschluss der Schule. 1990 hatte das DDR-Bildungssystem ausgedient. Für viele Rentner war es daher ein großes Ereignis, wenn die Timurhelfer kamen. Laktoseintoleranz Baby: Wie erkenne ich sie. Selbst die Berufsausbildung in den Betrieben erlebte einen Umbruch. Der Unterricht betonte die deutsche Sprache, Literatur und Kunst als Mittel zur Entwicklung der Ausdrucks- und Sprachfähigkeiten des Kindes; etwa 60 Prozent der Unterrichtszeit wurde dieser Komponente gewidmet. In den 1950er Jahren nahm der Anteil der Studenten aus der Arbeiterklasse stetig zu und lag um 1960 bei über 50 Prozent. Unter Honecker gab es erneute Bemühungen, Studenten aus der Arbeiterklasse an die Universitäten zu holen, aber es lagen keine Zahlen über den Anteil dieser Studenten an den Hochschulen Ende der 1970er oder Mitte der 1980er Jahre vor. Weitere 44 Prozent des Unterrichts wurden mit deutscher Literatur, Sprache, Kunst, Geschichte und Geographie belegt. Finden Sie hilfreiche Kundenrezensionen und Rezensionsbewertungen für Lüg Vaterland - Erziehung in der DDR auf Amazon.de. Begleitet wird der Ausbau von einer massi… Ebenso setzte eine verstärkte poltisch-ideologische Instrumentalisierung ein. Die Einflussnahme auf die Bürger der DDR bzw. Jugendpolitik, Erziehung und Bildung in der DDR. Das Kollektiv steht im Mittelpunkt. Der Mathematikunterricht machte etwa Erziehung in der DDR 24 Prozent des Lehrplans aus und beinhaltete eine Einführung in grundlegende mathematische Gesetze und Zusammenhänge. Erziehung in der DDR - Pädagogik / Geschichte der Päd. Mitte der 1980er Jahre umfasste das Bildungssystem die Vorschulerziehung (Kindergarten) für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren; eine zehnjährige polytechnische Pflichtschulausbildung für alle Kinder im Alter von sechs bis sechzehn Jahren; eine postpolytechnische Ausbildung, die entweder aus einer Berufsausbildung bestand, die zum Eintritt in den Arbeitsmarkt führte, oder aus einer erweiterten Allgemeinbildung, die zur Universität führte; und eine Hochschulausbildung an einer speziellen technischen Erziehung in der DDR Hochschule oder Universität. Hinzu kommt, dass in den Krippeneinrichtungen der DDR nur Frauen arbeiteten (vgl. Der Rest verteilte sich auf Sport und polytechnischen Unterricht. Das Politbüro der SED traf die meisten politischen Entscheidungen bezüglich des Bildungssystems. Noch immer gibt es DDR-Relikte in der Kindererziehung, und längst nicht alle Eltern finden das schlecht. Ich entnehme das immerwieder Meinungsäußerungen auch hier im Forum. Ein dreizehntes Jahr wurde in der praktischen Ausbildung verbracht. Während des gesamten Bildungsprogramms betonte das Regime die Unterweisung in “sozialistischen Werten”. Hä? Juni der "Tag des Lehrers" groß gefeiert. Erziehungsziele in der DDR unentwegt lernen, gesund & leistungsfähig sein, kameradschaftlich zusammenarbeiten, Achtung vor Älteren haben, sich gegenseitig achten, anderen helfen, Verantwortung besitzen, bescheiden, … Die polytechnische Ausbildung umfasste Kurse in technischem Zeichnen, sozialistischer Produktion und produktiver Arbeit. In den 1960er Jahren ging der Anteil jedoch zurück, und am Ende des Jahrzehnts machten Studenten aus der Arbeiterklasse etwa 38 Prozent der Universitätsbevölkerung aus. Bei der Darstellung der Erziehung in der DDR konzentriere ich mich auf den Bereich Familie und Kinder- und Jugendorganisation, da ihnen in der Erziehung der Kinder und Jugendlichen die bedeutsamsten … Tatsächlich war die erweiterte Schulbildung ein College-Vorbereitungsprogramm. Die Primarstufe umfasste die Klassen eins bis drei, in denen den Kindern die Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Mathematik beigebracht wurden. Die am häufigsten gewählte Option war der Beginn einer zweijährigen Berufsausbildung. Während der Berufsausbildung wurde der Student ein Lehrling, in der Regel in einem lokalen oder staatlichen Unternehmen. Die erweiterten Schulen hatten Unterricht bis zur zwölften Klasse. 2.3.3 Erziehung und Bildung im Spätmittelalter und in der Renaissance – 209 2.3.3.1 Hunger, Pest und Not – 210 2.3.3.2 Säkularisierung des städtischen Bildungswesens – 211 2.3.3.3 Humanistische Pädagogik der Renaissance – 213 Aufwachsen in der DDR. Wissenschaftliche Perspektiven auf ein Phänomen in Ost und West, Hg. Klar, denkt sich der gelernte Ostdeutsche. Der Lehrplan setzte die allgemeine Ausbildung in den unteren Klassen fort, aber der Unterricht war intensiver und speziell auf den Hochschulzugang ausgerichtet. Das war das Leitbild des Sozialismus und das machte sich auch schon in der Kindheit bemerkbar. Erziehung war stärker auf Gehorsam, Disziplin, Gefühlsunterdrückung, auf frühes Sauberkeitstraining und eine optimale Anpassung der Kinder an den stärker reglementierten elterlichen Lebensvollzug gerichtet. 5 In der vorliegenden Arbeit wird zu Gunsten einer besseren Lesbarkeit in diesem Zusammenhang ausschließlich die weibliche Form verwendet. An der Spitze der beliebtesten Fächer standen die Studiengänge Ingenieurwissenschaften und Technik. Wer ihn beschreiten durfte und wer nicht. In der Vergangenheit wurden die Kinder nach der achten Klasse für die erweiterte Schulbildung ausgewählt, aber ab Anfang der 1980er Jahre erfolgte die Auswahl im Allgemeinen nach der zehnten Klasse. Nur wenige Betriebe boten Halbtagsstellen an. Innerhalb von fünf Jahren, so das Gesetz, sollen auf dem Gebiet der DDR 160.000 Kindergartenplätze, 40.000 Kinderkrippenplätze und 60.000 Heimplätze für Kleinstkinder entstehen. Die drei beliebtesten Studienrichtungen an den Instituten waren Medizin und Gesundheit, Ingenieurwesen und Technik sowie Wirtschaft. 1985 gab es 13.148 Vorschulen, die 788.095 Kinder betreuen (etwa 91 Prozent der Kinder, die zum Besuch berechtigt sind). Dies lässt sich daran ablesen, dass die Erziehung der Kinder in der DDR weniger Raum für kindspezifische Bedürfnisse bot. Auch Medizin, Wirtschaftswissenschaften und Pädagogik waren beliebte Studienfächer. Vielfältiges Themenangebot zur Geschichte Mitteldeutschlands vom Mittelalter über NS-Zeit und DDR bis zur Nachwendezeit. Einsamkeit im Alter gab es auch in der DDR. Der Schüler verbrachte einen Tag pro Woche in der praktischen Ausbildung und arbeitete neben regulären Angestellten in einer nahe gelegenen Fabrik oder landwirtschaftlichen Genossenschaft. Der naturwissenschaftliche Unterricht machte etwa 22 Prozent der Unterrichtszeit aus, und die Kurse umfassten Biologie, Chemie, Physik und Astronomie. Im Jahr 1984 setzten etwa 8,3 Prozent der Absolventen der allgemeinbildenden Schule ihre Ausbildung in erweiterten polytechnischen Programmen fort. Das Regime hat mit kombinierten Schulen aus Kinderbetreuungszentren und Kindergärten experimentiert, die das Kind schrittweise in ein stärker reglementiertes Programm von Aktivitäten einführen und die Anpassungsschwierigkeiten erleichtern. Das Hauptziel des Bildungssystems war die Erzeugung von technisch qualifiziertem Personal, um den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft zu decken. Die drei beliebtesten Studienrichtungen an den Instituten waren Medizin und Gesundheit, Ingenieurwesen und Technik sowie Wirtschaft. Die Universität sollte in der DDR der Erziehung der Jugendlichen zur "sozialistischen Persönlichkeit" im Sinne des SED-Regimes dienen. Werner Dorst, der Direktor des Deutschen Pädagogischen Zentralinstituts charakterisierte, ausgehend von der Sowjetpädagogik, Ge- Von der Krippe bis zur Hochschule – das Bildungssystem der DDR. Bitte aktivieren sie dies in Ihrem Browser. Sie umfaßt die Gesamtheit aller Maßnahmen zur ideologischen, charakterlichen und physischen Formung der Bürger unseres Staates im Hinblick auf die umfassende Verteidigung der DDR. Angeblich war der Schüler oder die Schülerin frei in der Wahl seines oder ihres Berufes, aber die Berufswahl orientierte sich oft an den Plänen und der Politik der Regierung. Jedem Kind stand ein Platz in der Ganztagsbetreuung zu. Kindergruppe bei der Verkehrserziehung in Ost-Berlin 1975. Nach Abschluss der zehnjährigen Pflichtschulzeit hatte der Schüler im Wesentlichen drei Möglichkeiten. auf die Entwicklung der Gesellschaft im Sinne eines real gelebten Sozialismus war umfassend und weitreichend. Der Staat betrachtete den Kindergarten als ein wichtiges Element des gesamten Bildungsprogramms. Politische Zuverlässigkeit war ein wichtiges Kriterium für die Zulassung. Ziel der Heimerziehung. Die Kleinkinder kamen schon mit dem ersten Lebensjahr in die Kinderkrippe. Die Regierung garantierte denjenigen, die das obligatorische Zehnjahresprogramm absolvierten, eine Beschäftigung. Obwohl es die Jugendweihe schon mehr als 150 Jahre gibt, hatte sie ihre Blütezeit in der DDR. Eine zweite Fremdsprache, im Allgemeinen Englisch, wurde in den höheren Klassenstufen eingeführt. Die Frau in der DDR war fast immer berufstätig. Den meisten Studenten stand volle oder teilweise finanzielle Unterstützung in Form von Stipendien zur Verfügung, und die Lebenshaltungskosten waren im Allgemeinen minimal, da die meisten Studenten während ihres Studiums weiterhin zu Hause wohnten. Ziel dieser Fürsorge war allerdings, dass sich der Nachwuchs mit dem Staat identifizierte. Die Hauptaufgabe des Bildungsministeriums, das die Kindergärten und polytechnischen Schulen beaufsichtigt, bestand darin sicherzustellen, dass die SED-Politik umgesetzt wurde und dass die Unterrichtsmaterialien die richtige philosophische Ausrichtung widerspiegelten. 1985 gab es 5.864 allgemeinbildende polytechnische Schulen mit einer Gesamtzahl von 2,1 Millionen Schülern. In größeren Städten suchen viele Eltern heutzutage verzweifelt einen Krippen- oder Kitaplatz. Etwa 15 Prozent der Unterrichtszeit entfielen auf Mathematik, 9 Prozent auf die russische Sprache und 34 Prozent auf deutsche Kunst, Literatur, Sprache und Geschichte. Die Deutschen haben eine hohe Wertschätzung für Bildung, und das Regime hat im Allgemeinen junge Menschen unterstützt, die ihr Qualifikationsniveau durch Weiterbildung oder Bildung verbessern wollten. Kindern und Jugendlichen galt in der DDR besondere Aufmerksamkeit. Das Programm war in drei Abschnitte unterteilt. Erziehung in der DDR - Pädagogik / Geschichte der Päd. Christian Sachse: Der letzte Schliff. DDR-Erziehung: Im Sinne der Ideologie Kindern und Jugendlichen galt in der DDR besondere Aufmerksamkeit. In der Vergangenheit wurde Bewerbern aus der Arbeiterklasse bei der Besetzung von Stellen an der Universität und an Instituten Vorrang eingeräumt. An jeder Universität wurde eine Arbeiter- und Bauernfakultät eingerichtet, die den angehenden Studenten auf den Eintritt in die Universitäten vorbereiten sollte. Der Erziehungsauftrag für Eltern in der DDR war klar vorgegeben: Die Kinder sollten „aktive Erbauer der Sozialismus“ werden. 1965 wurde in der DDR das BGB außer Kraft gesetzt und das FGB eingesetzt. Bildungs- und Erziehungssystem 1493 Grundpositionen der neuen deutschen Pädagogik in der DDR“ gekenn-zeichnet.11 1952/53 erfolgte die theoretische Begründung einer sozialisti- schen Pädagogik12 als Wissenschaft auf der Grundlage des Marxismus- Leninismus. Oktober 1949) begann nicht nur ein verstärkter Ausbau der öffentlichen Kleinkinderpädagogik. Das Erlernen der russischen Sprache wurde zu diesem Zeitpunkt eingeführt und nahm etwa 12 Prozent der Unterrichtszeit in Anspruch. Save my name, email, and website in this browser for the next time I comment. Das waren Jung- oder Thälmannpioniere, die in ihrer Freizeit alte Leute unterstützten. Durch die polytechnische Ausbildung wurde die Theorie mit der Praxis in Verbindung gebracht, und vom Kind wurde erwartet, dass es ein grundlegendes Verständnis für produktive Beziehungen erlangt. Das bedeutete, dass 48,3% aller drei- bis se… Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung hat sich bundesweit die Zahl der unbesetzten Lehrstellen im Vergleich zu 2009 mehr als verdreifacht. Etwa 61 Prozent Erziehung in der DDR der Studenten studierten Vollzeit, während der Rest ein Fernstudium absolvierte oder Abendkurse besuchte. "Die Kinder von heute sind Tyrannen. Die staatliche Erziehung begann in den Kinderkrippen und setzte sich bis über die Oberschule hinaus fort. Die Legitimation zu dieser Erziehungsform leitete die SED aus ihrem Selbstverständnis ab. Mehr lesen Im Jahr 1985 begannen etwa 86 Prozent der Absolventen des zehnjährigen Studiums eine Art Berufsausbildung. In der Antikebegann das für das Abendland bedeutsame Denken über Erziehung. Your email address will not be published. Sie beruht auf der für das Leben geschlossenen Ehe und auf Im Jahr 1985 traten etwa 6 Prozent derjenigen, die ihre polytechnische Ausbildung abgeschlossen hatten, in ein dreijähriges Berufsausbildungsprogramm ein. Eine Zwischenstufe in der Ausbildung des Kindes begann in der vierten Klasse und setzte sich bis zur sechsten Klasse fort. Aber einheitliche Bildung hieß bei Weitem nicht gleiche Bildung für alle. - Seminararbeit 2011 - ebook 0,- € - Hausarbeiten.de Gesagt hat ihn Sokrates. Die Bewerber wurden in erster Linie nach ihren schulischen Leistungen und ihrer politischen Einstellung beurteilt. [1] Auf Grundlage des Marxismus-Leninismus wurde eine Erziehung zur wissenschaftlich fundierten, unverrückbaren Klassenposition und die Parteinahme für den Sozialismus erstrebt. Der polytechnische Unterricht wurde ebenfalls auf der Primarstufe begonnen und bestand aus Gartenarbeit und Handwerk, die dem Kind ein grundlegendes Verständnis für Technik, Wirtschaft und den Arbeiter vermittelten; etwa 8 Prozent der Unterrichtszeit wurde für diesen Unterricht aufgewendet. Mit dem Zusammenbruch der DDR ist auch die DDR-Pädagogik an ihr Ende gekommen. Pädagogen und Spezialisten entwickelten den Lehrplan, Lehrbücher und Lehrerhandbücher, die jedoch streng kontrolliert wurden und von den zuständigen Behörden genehmigt werden mussten. Bis zum Jahre 1961 stieg die Zahl der Kindergärten (ohne "Erntekindergärten") auf 9.169 an. „Es ist die vornehmste Aufgabe der Eltern, ihre Kinder in vertrauensvollem Zusammenwirken mit staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen zu gesunden und lebensfrohen, tüchtigen und allseitig gebildeten Menschen, zu aktiven Erbauern des Sozialismus zu erziehen.“(§ 3 Abs. Das Bestehen des Abiturs ermöglichte die Bewerbung an einem technischen Institut oder einer Universität, obwohl dieser Weg zur Hochschulbildung als sehr schwierig galt. Die Kontrolle der Kindheit durch den Staat, Bildung in der DDR: Lernen an der Polytechnischen Oberschule, DHfK: Vor 70 Jahren wurde die Kaderschmiede des DDR-Sports gegründet, Der Mitteldeutsche Rundfunk ist Mitglied Von Ende der 50er-Jahre an durchliefen Kinder und Jugendliche in der DDR ein einheitliches Bildungssystem. Der Abschluss des Studiums führte je nach Studienfach zu einem Diplom oder einer Lizenz. Schule und Erziehung in der DDR | Geißler, Gert | ISBN: 9783943588545 | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch Amazon. Die letzte Stufe der polytechnischen Schule umfasste die Klassen sieben bis zehn. Ironischerweise ist Bildung zu einem Weg geworden, auf dem junge Menschen nach sozialer Anerkennung streben. Und egal, wie unterschiedlich die Erziehungsstile von Familie zu Familie sind: In der institutionellen Betreuung von Kleinkindern gibt es DDR-Überbleibsel, die je … Der Lehrplan betonte die Verbindung zwischen Bildung und Arbeit und machte die Schülerinnen und Schüler in einer detaillierteren Weise mit dem Leben der Gesellschaft und mit Arbeit, Wissenschaft, Technik und Kultur vertraut. 1985 gab es in Ostdeutschland 54 Universitäten und Hochschulen mit einer Gesamtzahl von 129.628 eingeschriebenen Studenten. Erziehung in der DDR "Die Familie Gesellschaftliche Struktur Inhaltsverzeichnis Erzieherische Maßnahmen Schule zu Hause Danke für eure Aufmerksamkeit! Kindererziehung: Wie funktioniert sie in unserer Zeit? Dieses Jahr sollte den Schülern eine Wertschätzung der Arbeit vermitteln und verhindern, dass sich bei denjenigen, die eine höhere Ausbildung anstrebten, eine elitäre Haltung herausbildet. Lesen Sie ehrliche und unvoreingenommene Rezensionen von … Eine letzte Option war die erweiterte polytechnische Ausbildung, die nur eine Minderheit der Studenten auf eine höhere Ausbildung vorbereitete. Zwiener 1993, 302). In der Folge steigt allein die Zahl der Wochenheimplätze für Säuglinge und Kleinstkinder, später Wochenkrippen genannt, von 2.500 im Jahr 1950 auf etwa 14.300 im Jahr 1955. Die Entwicklung einer sozialistischen Persönlichkeit, insbesondere einer sozialistischen Einstellung zur Arbeit, war ein wichtiges Ziel. Die Regierung begann in den späten 1960er Jahren, die Zahl der verfügbaren Stellen an den Universitäten und technischen Instituten zu begrenzen, wodurch der Wettbewerb um den Zugang zu diesen Stellen extrem hart wurde. Posted on 25. Als Grundlage für Erziehung galten Bildung und der Zugang zu Wissen. Das Leben in der DDRwar von der Geburt bis zum Einstieg ins Berufsleben durchgeplant. der Arbeitswelt als auch im Privaten. Meine Kinder sind ja in der DDR entstanden und groß geworden. Die Erziehung der Menschen in der DDR zu neuen Menschen bzw. Nach bestandener Abiturprüfung und einem Jahr praktischer Ausbildung konnte sich der Schüler entweder an einer Universität oder an einem technischen Institut bewerben. Die Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit war oberstes Gebot des Bildungssystems der DDR, da in der DDR, wie auch in den sozialistischen „Bruderstaaten“, die Jugend als Hoffnungsträger der führenden sozialistischen Partei galt. Die effektivsten Methoden zum Katzen erziehen. Der Ende März veröffentlichte Bericht über die Heimerziehung in der DDR umreißt die große Bandbreite von Erziehungsanstalten. Ein Baby wird in der DDR geboren (1975) Kinderkrippe 1976. - Vordiplomarbeit 2003 - ebook 4,99 € - Hausarbeiten.de Das hieß auch: ein verkürzter Unterrichtstag sowie Geschenke und Auszeichnungen für die Lehrerinnen und Lehrer. Die Hochschulbildung hat auch eine Generation hervorgebracht, die für die verfügbaren Arbeitsplätze oft überqualifiziert ist. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer!" Als kommunistische Partei verfüge sie über die wissenschaftlichen Einsichten und notwendigen Erfahrungen im Klassenkampf. In dieser Phase der Ausbildung der Jugendlichen gewinnen die politisch-ideologischen Inhalte des Curriculums zunehmend an Bedeutung. Lange Zeit blieben Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen den herrschenden Schichten vorbehalten. Etwa 61 Prozent Erziehung in der DDR der Studenten studierten Vollzeit, während der Rest ein Fernstudium absolvierte oder Abendkurse besuchte. Zu DDR-Zeiten wurde jedes Jahr am 12. Ein Satz, der von heute sein könnte. Obwohl sich die Berufe in Ost und West auch nach 40 Jahren Teilung kaum unterschieden. Die Universität im Dienst des Sozialismus. Juni 2011 30. 1985 gab es in Ostdeutschland insgesamt 963 Berufsschulen; 719 waren mit der Industrie verbunden, weitere 244 waren kommunale Berufsschulen. Zusammenfassung. J. Richter u. a., München 2014, S. 97–112. Weitere 8 Prozent entfielen auf den Sportunterricht, der Übungen, Spiele und Aktivitäten zur Entwicklung der Koordination und der körperlichen Fähigkeiten umfasste. Aus meiner Sicht deshalb, weil es bei der Erziehung unserer Kinder sehr viel positives zu berichten gäbe. Die Berufsschulen dienten 377.567 Schülern. Die Lehrveranstaltungen an der Universität und den technischen Instituten bestanden hauptsächlich aus Vorlesungen und Prüfungen. [2] Die planmäßige Erziehung zum neuen sozialistischen Menschen setzte im Vorschulalter ei… Griechische Philosophen wie Sokrates, Platon und Aristoteles for… Der Lehrplan stellte ein Gleichgewicht zwischen wissenschaftlichen Kenntnissen und ideologischer Unterweisung her, um “eine wissenschaftliche Sicht des Lebens” gemäß der marxistisch-leninistischen Philosophie zu schaffen. Der Zweck der sozialistischen Wehrerziehung wurde offiziell beschrieben als (…) „ein wichtiger (organisierter) Bestandteil der (einheitlichen) sozialistischen Bildung und Erziehung. So etwas wird erfahrungsgemäß niedergeschriehen. Sozialistisch. der, Die Geschichte der Jugendweihe: "Ja, das geloben wir!". Juni ist Kindertag. Frauen waren ebenso wie Männer berufstätig. Schüler in Berlin 1976. sozialistischen Persönlichkei-ten sollte von frühester Kindheit an lebenslang geschehen und sich in einem kontinuierlichen gesamtgesellschaftlichen Prozess vollziehen, sowohl im Bereich der Schule bzw.